Aufgepasst bei der Erwerbsunfähigkeitsversicherung

In unserem Blog drehen sich die meisten Einträge vor allem um die Berufsunfähigkeitsversicherung. Bei ihr handelt es sich um eine etablierte und vor allem auch vielfach bewährte Versicherung zur privaten Vorsorge. Aber es gibt noch andere Versicherungslösungen, mit denen ebenfalls vorgesorgt werden kann. Hierzu zählt auch die Erwerbsunfähigkeitsversicherung, die bei einigen Anbietern seit letzter Zeit stärker beworben wird.

Das Interesse an der Erwerbsunfähigkeitsversicherung ist vergleichsweise groß. Denn oft wird sie als Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung angepriesen – und hierbei verweisen die Berater gerne auf den niedrigeren Beitrag. Hierdurch fühlen sich wiederum viele Interessenten angesprochen: Für den schlimmsten Fall können sie sich absichern und profitieren zugleich von einem Beitrag, der weniger hoch als bei einer BU Versicherung bemessen ist.

Auf den ersten Blick scheint die Erwerbsunfähigkeitsversicherung somit sehr attraktiv zu sein. Allerdings darf man sich nicht täuschen lassen: Der Schutz kann mit dem Schutz, den eine BU Versicherung bietet, nur bedingt verglichen werden. Man stelle sich nur vor, der Versicherungsnehmer wird berufsunfähig. Verfügt er über den Schutz einer BU Versicherung, so befindet er sich automatisch auf der sicheren Seite. Der Versicherer wird für die Zeit der Berufsunfähigkeit eine BU Rente entrichten. Somit besteht eine unmittelbare finanzielle Absicherung.

Bei der Erwerbsunfähigkeitsversicherung ist solch ein Schutz hingegen nicht gewährleistet. Der Versicherer zahlt nur, wenn auch tatsächlich eine Erwerbsunfähigkeit vorliegt. Diese tritt im Vergleich zur Berufsunfähigkeit jedoch deutlich seltener ein. Dementsprechend sollte man sich gut überlegen, ob diese Form der Absicherung tatsächlich genügt oder ob man doch lieber auf Nummer sicher gehen möchte und auf die BU Versicherung setzt. Sofern eine gezielte Tarifwahl erfolgt, muss die Absicherung gar nicht viel teurer sein.

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