Beamte müssen beim Dienstunfähigkeitsschutz genau hinsehen

Selbstverständlich ist es auch für Beamte wichtig, an die eigene Arbeitskraft und deren Absicherung zu denken. Sollte man als Staatsdiener aufgrund von Krankheit oder Verletzung seinen Beruf nicht ausüben können, so werden die Bezüge nicht einfach fortgezahlt. Bei der so genannten Dienstunfähigkeit drohen signifikante finanzielle Einschnitte, weshalb es für Interessenten umso wichtiger, Vorsorge zu leisten.

Dies ist jedoch leichter gesagt als getan, denn etliche Versicherer haben sich voll und ganz auf die klassische Berufsunfähigkeitsversicherung konzentriert. Mit solch einem Versicherungsschutz können Beamte jedoch nicht viel anfangen. Eine konventionelle Berufsunfähigkeitsversicherung bietet keinen ausreichenden bzw. letztlich überhaupt keinen Schutz. Beamte können ihre Arbeitsfähigkeit nicht auf diesem Wege versichern. Das Risiko der Dienstunfähigkeit müssen sie mit einer so genannten Dienstunfähigkeitsversicherung absichern.

Während die Auswahl an Versicherungstarifen im Bereich der BU Versicherung ungemein breit gefächert ist und Interessenten letztlich aus mehr als 40 Tarifen am Markt wählen können, ist die Situation im Bereich der Dienstunfähigkeitsversicherung keine vollkommen andere. Die Auswahl an Tarifen ist ungemein klein, letztlich können alle am Markt angebotenen Tarife an zwei Händen abgezählt werden.

Auf der einen Seite ist dies ein Vorteil, denn eine kleinere Anzahl an Versicherern und Tarifen gestattet eine bessere Übersicht. Auf der anderen Seite gibt es nicht so viele Möglichkeiten – zumal zwischen den einzelnen Dienstunfähigkeitstarifen beachtenswerte Unterschiede bestehen. Diese gelten sowohl für die Absicherung im Detail als auch für die Höhe der Beiträge. Aus genau diesem Grund sollten Interessenten nichts überstürzen, sondern sich ausreichend Zeit nehmen, um genau in Erfahrung zu bringen, was ihnen die einzelnen Versicherer zu bieten haben.

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