Bei Berufsunfähigkeit zahlen etliche Versicherungen erst nach 12 Monaten

Glücklicherweise werden sich zunehmend mehr Personen der Tatsache bewusst, dass Berufs- und Erwerbsunfähigkeit zwei immense Risiken verkörpern, die man auf gar keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen darf. Dementsprechend ist es auch erfreulich, wenn sich die Personen gezielt absichern.

Hierbei muss übrigens nicht zwingend auf die klassische Berufsunfähigkeitsversicherung gesetzt werden. Verallgemeinert lässt sich zwar sagen, dass sie den besten Schutz bietet, doch auch andere Versicherungen sind nicht zu unterschätzen. So bieten zum Beispiel die private Unfallversicherung oder die Grundfähigkeitsversicherung einen maßgeblichen Versicherungsschutz.

Allerdings sind sich viele Personen nicht der Tatsache bewusst, dass die Versicherer im Ernstfall nicht umgehend zahlen. Im Regelfall muss erst einmal eine Frist von 12 Monaten verstreichen – sollte dann eine festgestellte Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit immer noch bestehen, so werden Rentenzahlungen oder Einmalbeträge ausgezahlt.

Hierbei handelt es sich um eine Zeitspanne, die im Ernstfall zum Problem werden kann. Wenn das Einkommen ausbleibt und die Versicherungssummen noch nicht fließen, wird es unter Umständen ganz schön eng. Wer über Ersparnisse verfügt, befindet sich auf der sicheren Seite – ansonsten drohen unter Umständen sogar ernsthafte finanzielle Probleme.

Gerade in solch einer Situation können 12 Monate einen sehr langen Zeitraum verkörpern. Zumal der monatliche Geldbedarf auch noch steigen kann. Je nach Erkrankung oder Verletzung ist es unter Umständen erforderlich, spezielle Anschaffungen zu tätigen oder Behandlungen zu zahlen.

Damit man nicht in eine finanzielle Schieflage gerät, sorgt man finanziell am besten vor. Eine gute Möglichkeit besteht darin, auf Ersparnisse zu setzen. Zwar fällt es nicht allen Personen leicht, finanzielle Rücklagen zu bilden, aber dafür ist diese Methode sehr wirkungsvoll. Im Ernstfall verfügt man nämlich sofort über das Geld, sodass man nicht zum Bittsteller bei Banken oder Freunden werden muss.

Kommentare

  1. Vor dem Abschluss sollte man sich immer das Kleingedruckte durchlesen. Bestenfalls informiert man sich vorher umfassend über das Thema und spricht ggf. mit einem Experten / Anwalt über die Einzelheiten, damit man im Ernstfall keinerlei Probleme bekommt. Nichts ist schlimmer, als beim Eintritt der Berufsunfähigkeit Probleme mit der Versicherung zu bekommen und dann festzustellen, dass man bestimmte Bedingungen übersehen hat. Portale wie Berufsunfähigkeit Info 24 sind auf jeden Fall förderlich, damit sich die Versicherungsnehmer vorab mit dem Thema näher auseinandersetzen.

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