Bei der Geldanlage an die Verfügbarkeit denken

Obwohl eine eigenständige Versicherung im Fall des Eintritts einer Berufsunfähigkeit die meiste finanzielle Sicherheit verspricht, ist es trotzdem nicht verkehrt, auf eine separate bzw. ergänzende Vorsorge zu setzen. Das Bilden finanzieller Rücklagen ist immer gut, denn im Ernstfall können Ersparnisse von großem Nutzen sein. Im Grunde fangen die Geldprobleme häufig schon damit an, dass die BU-Rente nicht sofort ausgezahlt wird. In der Zwischenzeit sind Ersparnisse von großem Nutzen. Außerdem ist das Sparen auch im Hinblick auf viele andere Dinge sehr empfehlenswert.

Allerdings gilt es beim Sparen vorsichtig zu sein bzw. auf die richtigen Sparformen zu setzen. Gleich aus mehrere Gründen ist es wichtig, sich richtig zu entscheiden. Man denke nur an die Rendite: Die Ersparnisse sollen eine Rendite erzielen und sich dadurch vergrößern. Daher ist es wenig empfehlenswert, auf das klassische Sparbuch zu setzen. Die Verzinsung ist derzeit nicht besonders berauschend, es gibt renditeträchtigere Anlageformen.

Doch nicht nur auf die Rendite kommt es an. Ein Punkt, der ganz häufig unterschätzt wird, ist die Verfügbarkeit des Geldes. Wer zum Beispiel auf die Kapitallebensversicherung setzt, bindet sein Geld. Zwar kann eine Police veräußert werden, doch letztlich dauert es immer noch mehrere Monate, bis das Geld zur Verfügung steht. Auch bei Festgeldanlagen ist die Situation ganz ähnlich. Teilweise ist zwar ein vorzeitiger Ausstieg möglich, allerdings kann dieser eine Strafzahlung nach sich ziehen, sodass ein gewisser finanzieller Verlust entsteht.

Daher ist es immer gut, wenn beim Bilden von Rücklagen zumindest teilweise auf Anlageformen gesetzt wird, die eine gewisse finanzielle Flexibilität versprechen. Das Tagesgeldkonto ist ein sehr gutes Beispiel: Wer auf Tagesgeld setzt, kann über seine Ersparnisse im Grunde jederzeit verfügen. Im Ernstfall steht sofort Kapital zur Verfügung, was zweifelsohne von Vorteil ist.

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