Wo überall die Arbeitsunfähigkeit Rente bezogen werden kann

Der Eintritt von Arbeitsunfähigkeit ist eine schlimme Angelegenheit. Betroffene Personen befinden sich nämlich nicht mehr in der Lage, einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen. Dies betrifft nicht nur den erlernten Beruf, sondern generell jede Art von Arbeit. Folglich ist es auch nicht möglich, ein eigenes Einkommen zu erzielen. Stattdessen kommt es zu einer Abhängigkeit.

In früheren Zeiten bot der Staat eine akzeptable Absicherung gegen Berufs- und Erwerbsunfähigkeit. Allerdings haben sich die Zeiten geändert. Weil die Staatskassen leer sind und überall gespart werden muss, kam es zu drastischen Kürzungen. Wer heutzutage berufs- oder arbeitsunfähig wird, kommt daher nur selten mit der Arbeitsunfähigkeit Rente vom Staat aus.

Genau betrachtet, gibt es eine solche Rente gar nicht mehr. Dieser Bereich der Sozialversicherung wurde grundlegend überarbeitet. Heute gibt es nur noch die so genannte Erwerbsminderung. Sie kann teilweise oder vollständig vorliegen. Sofern sie festgestellt wird, leistet der Staat eine Zeitrente. Allerdings ist diese nicht sehr hoch bemessen. Zur Haltung des Lebensstandards genügt diese Rente nicht – nicht selten droht sogar das Abrutschen in die Armut.

Umso wichtiger ist es daher, im Ernstfall noch eine weitere Arbeitsunfähigkeit Rente beziehen zu können. Dies ist möglich, sofern rechtzeitig vorgesorgt wurde. In Anbetracht der schwachen sozialen Absicherung, die vom Staat ausgeht, ist es äußerst empfehlenswert, diesen Schritt zu gehen. Im Grunde ist es auch nicht schwierig, dies zu erreichen. Durch den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung wird ein solider Schutz erlangt. Sollte es zum Ernstfall kommen und der Versicherungsnehmer tatsächlich erwerbsunfähig werden, springt der Versicherer ein und leistet eine Privatrente.

In Sachen Arbeitsunfähigkeit ist zu bedenken, dass diese im Regelfall nur temporär vorliegt, weil man sich beispielsweise wegen einer Verletzung im Krankenhaus aufhält. Arbeitnehmer erhalten dann eine Lohn- oder Gehaltsfortzahlung durch Arbeitgeber und Krankenkassen. Selbständige müssen selbst Vorsorge leisten, indem sie beispielsweise eine Krankentagegeldversicherung abschließen.

Beim Abschluss einer BU Versicherung gilt es zu ermitteln, wie hoch die Privatrente bemessen sein muss, damit eine ausreichende Absicherung besteht. Hierzu wird festgelegt, wie viel Geld im Falle einer Arbeitsunfähigkeit jeden Monat zur Verfügung stehen muss. Von diesem Betrag kann die Rente durch Erwerbsminderung vom Staat abgezogen werden. Der Restbetrag sollte dann von der privaten BU Rente abgedeckt sein.

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