Bei Arbeitsunfähigkeit genügt die Hilfe vom Staat nicht

Die Arbeitsunfähigkeit verkörpert ein Risiko, das nur von ganz wenigen Personen wahrgenommen wird. Die meisten Berufstätigen können sich gar nicht vorstellen, dass sie eines Tages selbst betroffen sein könnten. Dabei ist die Gefahr nicht zu unterschätzen. Zum einen trifft es mehr Leute, als allgemein angenommen wird. Zum anderen drohen große finanzielle Einschnitte, sollte man tatsächlich arbeitsunfähig werden.

Ein weiteres Problem besteht darin, dass viele Personen den Begriff Arbeitsunfähigkeit nicht richtig zuordnen können. Häufig wird er mit der Berufsunfähigkeit verwechselt. Ist jemand berufsunfähig, so befindet er sich lediglich nicht mehr in der Lage, den erlernten Beruf ausüben – anderen Arbeiten kann meist trotzdem nachgegangen werden. Ist eine Person hingegen arbeitsunfähig, so kann sie überhaupt keiner Beschäftigung mehr nachgehen.

Viele Menschen werden arbeitsunfähig

Wie einleitend angeschnitten wurde, handelt es sich bei der Arbeitsunfähigkeit um ein Problem, das weitaus mehr Menschen betrifft, als angenommen wird. Ein besonders Problem verkörpern die psychischen Erkrankungen. Zunehmend mehr Berufstätige sind einem solchen Druck ausgesetzt, dass sich psychisch nicht mehr können. Meist dauert es nicht lange, bis die Belastung zu groß wird und dann ein vorzeitiger Ausstieg aus dem Berufsleben erfolgt.

Schätzungen deuten daraufhin, dass in Deutschland ca. 100.000 Personen pro Jahr aufgrund von psychischen Problemen vorzeitig aus dem Berufsleben ausscheiden. Die Folge ist eine Erwerbsunfähigkeit, die große finanzielle Einschnitte zur Folge hat. Auf den Staat kann nämlich häufig nicht gezählt werden. Oft droht schon nach kurzer Zeit ein Leben nahe der Armutsgrenze.

Liegt die Arbeitsunfähigkeit nur temporär vor, weil beispielsweise einige Wochen im Krankenhaus verbracht werden müssen, findet bei Arbeitnehmern eine Lohn- oder Gehaltsfortzahlung durch den Arbeitgeber statt. Selbständige haben diesen Schutz nicht und sollten sich daher gezielt absichern.

Bei Arbeitsunfähigkeit ist der Staat keine große Hilfe

Nach wie vor sichert der Sozialstaat seine Bürger ab. Allerdings darf diese Absicherung nicht falsch eingeschätzt werden. Selbst wenn eine volle Erwerbsminderung festgestellt wird, sollte nicht mit großer finanzieller Unterstützung gerechnet werden. Im Regelfall gelingt es den Betroffenen nicht, ihren Lebensstandard zu halten.

Deshalb darf eine private Absicherung nicht fehlen. Mit einer BU Versicherung oder auch einer BUZ Versicherung lässt sich ein grundlegender finanzieller Schutz errichten. Sollte man tatsächlich arbeitsunfähig werden, leistet der Versicherer eine private BU Rente. Mit Hilfe der zusätzlichen Rente lässt sich der Lebensstandard aufrechterhalten.

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