Geldreserven zusätzlich zur BU Versicherung schaden nicht

Es ist mehr als erfreulich, wenn Berufstätige so vernünftig sind und sich für den Abschluss einer BU Versicherung entscheiden. Im Ernstfall wird man diesen Versicherungsschutz nämlich sehr zu schätzen wissen: Dank der BU Rente befindet man sich in der Lage, seinen bisherigen Lebensstandard zumindest weitgehend aufrechtzuerhalten.

Auf der anderen Seite darf der Versicherungsschutz nicht überschätzt werden. Trotz der Absicherung können immer noch gewisse finanzielle Risiken bestehen. Im Wesentlichen gibt es zwei Risiken, die nachfolgend kurz vorgestellt werden:

Einmalig hoher Kapitalbedarf

Je nach Grund der Berufsunfähigkeit kann es erforderlich sein, kostspielige Anschaffungen zu tätigen. Wer beispielsweise einen Unfall hatte und einen Rollstuhl benötigt, muss womöglich sein Eigenheim umbauen. In solch einem Fall entsteht unmittelbar ein hoher Kapitalbedarf.

Wartezeit bis zum Beginn der BU Rente

Im Ernstfall wird vom Versicherer eine BU Rente gezahlt. Allerdings dauert es meist 12 Monate, bis die erste Rate geleistet wird. Die Wartezeit von einem Jahr gilt es erst einmal zu überbrücken. Während dieser Zeit können leicht finanzielle Schwierigkeiten aufkommen.

Finanzieller Notgroschen als Lösung

In Anbetracht dieser Risiken scheint es sinnvoll zu sein, über finanzielle Reserven zu verfügen. Ein Notgroschen (am besten ein möglichst großer Notgroschen) ist auf gar keinen Fall verkehr. Er hilft dabei, die Wartezeit bis zur BU Rente zu überbrücken.

Daher ist es empfehlenswert, bewusst finanzielle Rücklagen zu bilden. Dies muss im Übrigen noch nicht einmal speziell für den Fall der Fälle erfolgen. Es ist grundsätzlich eine clevere Entscheidung, Vermögensaufbau zu betreiben. Möglichkeiten, wie zum Beispiel den Abschluss von Fonds-Sparplänen, gibt es mehr als genug.

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