Kurzfristige Liquidität ist für die BU Absicherung immer gut

Es ist immer sehr erfreulich, wenn Berufstätige eigenständig die Initiative ergreifen und ihre Arbeitskraft finanziell absichern. Wer sich für den Abschluss einer BU-Versicherung entscheidet, trifft eine gute Wahl. Auf diese Weise wird eine Absicherung geschaffen, die man im Ernstfall nicht missen möchte.

Allerdings darf man sich auf den Schutz der Versicherung auch nicht zu sehr verlassen. So mancher Versicherungsnehmer vermutet, der Versicherer würde im Ernstfall sofort zahlen. In der Praxis ist der Verlauf jedoch ein anderer. Die BU Rente fließt erst dann, wenn die Berufsunfähigkeit eindeutig nachgewiesen ist, zumal oftmals noch Übergangszeiten gelten. Verallgemeinert lässt sich sagen, dass die BU Rente ungefähr ein Jahr ab Zeitpunkt des Unfalls oder der Erkrankung gezahlt wird.

Dieser Übergangszeitraum darf in seiner Bedeutung nicht unterschätzt werden. Besonders wenn es zum sofortigen Wegfall des Einkommens kommt (was z.B. bei Selbständigen passieren kann), ist dies unter Umständen ein echtes Problem – zumindest wenn keine weiteren Ersparnisse vorhanden sind, mit denen der Zwischenzeitraum erst einmal überbrückt werden kann.

In Anbetracht dieses Risikos ist es immer gut, wenn man als Versicherungsnehmer über Ersparnisse verfügt, mit denen man den Zeitraum von einem Jahr problemlos finanziell überbrücken kann. Wie viel Geld man hierfür benötigt, lässt sich verallgemeinert nur schwer sagen. Letztlich kommt es ganz darauf an, wie viel Geld jeden Monat für die Lebenshaltung gebraucht wird. Es gibt Menschen, die kommen mit 1.000 Euro gut über die Runden, andere benötigen ein Vielfaches davon.

Sobald man diesen Wert ermittelt hat, multipliziert man ihn mit zwölf, um den Betrag zu ermitteln, über den man als Rücklage verfügen sollte. Anschließend gilt es einen Abgleich mit den eigenen Ersparnissen vorzunehmen. Wer über die benötigte Rücklage nicht verfügt, ist gut damit beraten, mit dem Sparen zu beginnen.

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