Neue Studie zur Berufsunfähigkeit: Staat und die Versicherer sollen helfen

Aus einer europaweit durchgeführten Studie der Zurich zum Thema Erwerbsunfähigkeit und Einkommensabsicherung kann entnommen werden, dass sich die Deutschen insbesondere auf den Staat und die Versicherer als Absicherung im Falle einer Erwerbsunfähigkeit verlassen.

50 Prozent der Bundesbürger gehen davon aus, im Verlauf ihres Berufslebens erwerbsunfähig werden zu können. Erstaunlich ist jedoch, dass für diesen Fall nur ungefähr ein Drittel der Bundesbürger eine eigene finanzielle Absicherung geschaffen hat, auch wenn diese im Vergleich mit den anderen europäischen Ländern sehr hoch ist.

Aber was denken die Bundesbürger? Wer hilft ihnen in diesem Fall?

Der Staat soll als Haupteinkommensquelle bei Erwerbsunfähigkeit dienen, so sehen es die Bundesbürger mehrheitlich. Ein Viertel der befragten Deutschen finden auch, dass die Versicherer in den ersten fünf Jahren nach dem Verlust der Erwerbsfähigkeit eine entscheidende Rolle haben.

Die Hälfte der Befragten glaubt, dass sie im Falle der Erwerbslosigkeit mindestens das aktuelle Einkommen brauchen werden, um den derzeitigen oder zumindest einen angemessenen Lebensstandard halten zu können. Dass dieser aber allein durch den Staat und die Versicherungen nicht erreicht werden kann, darüber sich die befragten auch keine Illusionen, sie wollen ein vernünftiges Finanzpolster und Rücklagen in Form von Ersparnissen, Anlagen, Rentenansprüchen und Versicherungspolicen aufbauen, mit denen sie ihre Lebenshaltungskosten für 6,8 Jahre tragen könnten. Der durchschnittliche Wert liegt hier in der europaweiten Umfrage bei 4,6 Jahren. Den Deutschen ist die Absicherung in der Zukunft unter allen Umständen wichtig, so erreichen sie dabei den höchsten Wert in Europa.

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