Nicht wegen eines Irrglaubens auf den Versicherungsschutz verzichten

Wenn es darum geht, Gründe für den Nichtabschluss einer BU-Versicherung zu finden, sind die meisten Berufstätigen äußerst kreativ. Doch meist müssen sie gar nicht lange überlegen, passende Gründe sind schnell gefunden. So wird zum Beispiel häufig angeführt, dass man einen Beruf ausübt, der nicht gerade gefährlich ist und somit auch kein Risiko einer Berufsunfähigkeit besteht.

Allerdings liegt in solchen Fällen ein ganz gewaltiger Irrglaube vor. Man sollte nicht glauben, dass der eigentliche Grund einer Berufsunfähigkeit direkt mit dem Job in Verbindung steht. Natürlich gibt es Berufe, die ein großes Unfallrisiko mit sich bringen. Allerdings gibt es viele Berufe, die in der Tat kein allzu großes Risiko aufweisen. Doch genau dort waren in den vergangenen Jahren besonders viele Meldungen zu verzeichnen.

Der Punkt ist folgender: Neben Unfällen können auch Erkrankungen zur Berufsunfähigkeit führen. Die meisten BU-Meldungen gehen auf Erkrankungen zurück. Diese stehen wiederum oft mit dem Beruf in Verbindung. So gibt es zum Beispiel zahlreiche Menschen, die im Büro arbeiten und deshalb mit ernsthaften Rückenproblemen zu kämpfen haben. Gerade in diesem Umfeld sind auch vermehrt Menschen anzutreffen, die psychisch erkranken und deshalb ihrer beruflichen Tätigkeit nicht länger nachgehen können.

Interessant ist, dass psychische Erkrankungen in den Umfeldern, in denen ein höheres Verletzungs- / Unfallrisiko besteht, hingegen selten auftreten. Vor allem Personen, die handwerklichen Berufen tätig sind, erkranken nur selten. Insgesamt lässt sich daher sagen, dass in jedem Beruf mehrere Risiko bestehen und es daher wichtig ist, sich abzusichern. Außerdem wären da noch die privaten Risiken – es ist nach wie vor so, dass sich die meisten Unfälle in der Freizeit ereignen.

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