So viel Geld sollte man immer auf der hohen Kante haben

Im vorangegangenen Beitrag wurde deutlich gemacht, dass eine Berufsunfähigkeitsversicherung zwar einen guten Schutz bietet, es aber dennoch sinnvoll ist, über Ersparnisse zu verfügen. Der Versicherer zahlt im Ernstfall nämlich nicht sofort. Vielmehr dauert es eine ganze Weile bzw. meist ganze 12 Monate, bis wirklich gezahlt wird und somit eine monatliche BU-Rente fließt.

12 Monate können einen sehr langen Zeitraum verkörpern. So lange ohne BU-Rente auszukommen, ist gar nicht so leicht. Genau aus diesem Grund sind finanzielle Rücklagen auch so wichtig. Sie stellen sicher, dass man finanziell durchhalten kann bzw. man nicht gleich eingeschränkt ist. Ohne Rücklagen hätte man es womöglich ganz schön schwer. Es würden unter Umständen sehr schwere Zeiten bevorstehen.

Die Höhe der Ersparnisse, über die man daher verfügen sollte, ist nicht zu unterschätzen. Wer vermutet, dass er mit ein paar hundert Euro durchhalten kann, liegt leider falsch. Wenn das Einkommen plötzlich wegfällt, wird es richtig teuer – die Ersparnisse können sehr schnell aufgezehrt werden.

Die Frage, wie hoch die Rücklagen denn sein sollten, lässt sich ganz leicht beantworten. Letztlich wird so viel Geld benötigt, dass man sich in der Lage befindet, die Kosten der Lebenshaltung für einen bestimmten Zeitraum aufzuwenden. Im Grunde gilt es nur zu wissen, wie hoch die Kosten der Lebenshaltung bemessen sind. Diese Kosten zu ermitteln, ist jedoch gar nicht so leicht – wer schätzt, kann unter Umständen ganz schön daneben liegen.

Im Wesentlichen gilt es Kosten für Miete, Lebensmittel, Versicherungen, Auto etc. abzudecken. Es lohnt sich, diese Kosten einmal gezielt zu erfassen. Viele Personen werden erschrecken, wenn ihnen plötzlich bewusst wird, wie viel Geld sie jeden Monat ausgeben müssen, ohne sich großartig etwas zu gönnen.

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