Was bei Arbeitslosigkeit mit der BU passiert

Die Arbeitslosigkeit ist ein Thema, über das nur ungern gesprochen wird. Zahlreiche Personen wagen es gar nicht erst, sich ein solches Bild auszumalen. Sie hoffen darauf, in ihrem Job bleiben zu können, um somit ihren Lebensunterhalt weiterhin zu verdienen.

Doch leider kommt es immer wieder vor, dass Berufstätige ganz plötzlich ihren Job verlieren und sich dann die Frage stellen müssen, wie es weitergeht. Im Idealfall ist der nächste Job relativ schnell gefunden, sodass die Beschäftigung ohne Unterbrechung fortgesetzt werden kann. Natürlich kann es aber auch ganz anders laufen. Einige Personen tun sich wesentlich schwerer damit, wieder Arbeit zu finden. Teilweise dauert es mehrere Monate oder gar Jahre, bis wieder ein Job gefunden wird.

In solch einem Fall stellt sich unweigerlich die Frage, wie es mit der BU Versicherung weitergeht. Am einfachsten wäre es natürlich, weiterhin den Beitrag zu entrichten und somit sicherzustellen, dass der BU Schutz weiterhin bestehen bleibt. Allerdings muss man sich dies erst einmal leisten können. Wer arbeitslos geworden ist und dann ALG I bezieht, muss eine stattliche Kürzung in Kauf nehmen – in Abhängigkeit von den Lebenshaltungskosten kann es unter Umständen ganz schön knapp werden.

Etliche Versicherungsnehmer würden ihre BU Versicherung dann gerne stilllegen. Ob diese Möglichkeit besteht, hängt ganz vom jeweiligen Versicherer ab. Verallgemeinert kann gesagt werden, dass es bei vielen Anbietern möglich ist, auf eine Stundung zu setzen. Dann bleibt der Versicherungsschutz bestehen und die Beiträge werden dann später nachgezahlt, zusätzlich fallen noch Zinsen für die ausgebliebenen Beitragszahlungen an.

Bei einigen Versicherern ist es auch möglich, die Beiträge nicht nachzuzahlen und stattdessen die Leistungen zu kürzen. Im Falle einer Berufsunfähigkeit würde das dann bedeuten, dass man eine etwas verringerte BU Rente bezieht.

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