Weshalb so viele Bürger keine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen

Bei kaum einer anderen Versicherung sind potentielle Versicherungsnehmer so zögerlich, wie bei der Berufsunfähigkeitsversicherung. Viele Berufstätige haben zwar ein generelles Interesse, doch sobald es Ernst wird, winken sie ab. Vergleichsweise wenige Bürger sind dazu bereit, diesen wichtigen Versicherungsschutz abzuschließen. Nachfolgend möchten wir erläutern, weshalb dies so ist und welche Risiken übersehen werden.

Fehleinschätzung der eigenen Belastbarkeit

Viele Personen winken vor allem deshalb ab, weil sie schlussendlich der Überzeugung sind, sie können nicht berufsunfähig werden. Stattdessen gehen sie davon aus, dass sie auch im Alter immer noch fit sind und somit auf den Schutz einer BU-Versicherung mit gutem Gewissen verzichten können.

Dabei sieht es in der Realität vollkommen anders aus. Seit Jahren steigt nämlich die Anzahl derjenigen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten können und plötzlich berufs- oder sogar erwerbsunfähig sind. Vor allem Rückenschmerzen berieten den Leuten große Probleme – und das nicht nur bei denjenigen, die körperlich hart arbeiten. Vor allem diejenigen, die im Büro arbeiten, sind oft betroffen.

Sparen an der falschen Stelle

Der zweite Hauptgrund ist die fehlende Bereitschaft, Geld für die eigene Absicherung auszugeben. Beiträge für eine BU-Versicherung sind höher bemessen und können sich in der Haushaltskasse durchaus bemerkbar machen.

Allerdings sind die finanziellen Einschnitte, wenn eine Berufsunfähigkeit eintritt, um ein Vielfaches größer. Des Weiteren sind Beiträge vor allem dann hoch bemessen, wenn der Einsteig in die BU-Versicherung erst sehr spät erfolgt. Je früher der Einstieg, desto niedriger fallen die monatlichen Bieträge aus.

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